Wir beten und spenden für die Hochwasser-Opfer

Die ev Kirche im Rheinland hat ein Spendenkonto eingerichtet, auf das wir gern hinweisen:

Spendenkonto bei der Diakonie RWL
DE79 3506 0190 1014 1550 20
KD Bank
Stichwort: Hochwasser-Hilfe

Fürbittgebet:

Gott des Lebens,
wir sind erschrocken und aufgewühlt:
Das Hochwasser der vergangenen Tage
hat Menschen fortgeschwemmt.
Der Starkregen hat Keller geflutet und Straßen überspült.
Viele bangen um ihre Angehörigen und um ihr Zuhause.

Gott, wir rufen zu dir
wie der Beter aus dem Gebetbuch des Volkes Israel:

„Rette mich, Gott!
Das Wasser steht mir bis zum Hals.
Ich bin versunken in tiefem Schlamm
und finde keinen festen Grund.
In tiefes Wasser bin ich geraten.
Eine Flutwelle spülte mich fort.“
(Psalm 69,2+3).

Gott,
wir bitten dich um Trost und Beistand
für alle, deren Zuhause verwüstet ist,
die evakuiert werden mussten,
die Hab und Gut verloren haben.

Sende den Betroffenen die Hilfe, die sie brauchen:
tatkräftige Unterstützung,
finanziellen Beistand,
emotionale Begleitung,
unermüdliche Gebete.

Gott,
wir bitten Dich
um Frieden für die, die ihr Leben verloren haben,
und um Trost für ihre Angehörigen.

Gott,
wir bitten Dich
für die Männer und Frauen,
die an ihre Grenzen gehen, um anderen zu helfen,
die Menschen aus eingeschlossenen Häusern holen,
die Dämme sichern,
die für Notunterkünfte sorgen.
Sei du ihnen nahe bei allem, was sie tun.
Stärke sie und gib ihnen Geduld und Übersicht.

Gott,
wir erkennen, wie schnell sich das Klima verändert
und in welcher Bedrohung unsere Welt steht.
Diese Naturkatastrophe führt uns vor Augen,
was wir unserer Umwelt antun.
Hilf uns umzukehren.
Lass uns nicht gegen, sondern für und mit deiner
Schöpfung leben.

„Ich aber schicke mein Gebet zu dir,
zu der Zeit, Herr, die dir gefällt:
Antworte mir, Gott, in deiner großen Güte,
zeig mir deine Treue und rette mich!
Zieh mich aus dem Schlamm,
sonst muss ich darin versinken!
Rette mich aus dem Strudel …
und aus dem tiefen Wasser!“

(Psalm 69,14.15)

Amen

von Helga Schröck-Vietor

Nächste Gottesdienste mit neuem Hygienekonzept

Der nächste Gottesdienst ist am 4. Juli um 10h im Garten des Gemeindehauses

Wir freuen uns, wenn wir Sie wieder am Sonntag, dem 4. Juli, um 10h in unserem Garten zum Gottesdienst begrüßen dürfen! Für die nächsten Gottesdienste gibt es neue Hygiene-Regeln: Es herrscht nun keine Maskenpflicht mehr, und Sie müssen sich vor dem Gottesdienst nicht mehr anmelden. Kommen Sie einfach vorbei – die Höchstzahl der Teilnehmenden am Gottes­dienst ist allerdings auf 35 Personen beschränkt, da wir die Stühle weiterhin auf Abstand stellen werden. Und vielleicht bringen Sie sich bei sonnigem Wetter einen Sonnenschutz (einen Hut oder einen Schirm) mit, da unser Garten leider keinen Schatten bietet. Wenn es regnen sollte, fällt der Gottesdienst leider aus. Den Gottesdienst hält Pfarrerin Miriam von Nordheim-Diehl.

Am 11. Juli werden wir dann – endlich – die Konfirmation des „alten Jahrgangs“ feiern können. Wir feiern den Konfirmationsgottesdienst um 11h auf unserem gesamten Gelände inklusive der Kirche als eine Art „Wandel-Gottesdienst“. Da wir weiterhin eine Personenbeschränkung haben, werden wir für diesen Sonntag zusätzlich den Vorstellungs­gottesdienst unserer Konfirmandinnen auf unseren Youtube-Kanal stellen. Ich lade Sie herzlich ein, sich diesen anzusehen!

Alles auf Anfang

Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Lukas 19,10

Das ist der Wochenspruch für diese Woche. In den Sonntagsgottesdiensten geht es diesen Sonntag um das verlorene Schaf, den verlorenen Groschen, einfach um die Mühe, die Gott auf sich nimmt, Menschen hinterher zu gehen und sie aufzuhalten auf einem Weg, der nicht gut für sie ist.

Kennen Sie das auch, da ist eine Situation, die ganz grässlich schief gelaufen ist, eine Fehlentscheidung, die getroffen wurde und an der man noch lange knabbert, eine Freundschaft, die zerbrochen ist, weil man sich so gestritten hat, dass keine der beteiligten Parteien den Weg zurück findet….

Könnte man doch die Uhr zurückdrehen, denkt man dann. Alles könnte man besser machen, mit dem Wissen von heute. Doch leider lässt sich die Uhr nicht zurückdrehen. Aber was Jesus anbietet, hat einen ähnlichen Effekt, er nimmt die Last von unseren Schultern, befreit uns von der Schuld und stellt uns wieder auf die Füße. Hilft uns, einen neuen Weg zu finden und aus den Sackgassen, in die wir uns hinein manövriert haben, wieder heraus zu kommen.

Lassen wir uns von dem Wochenspruch leiten und sehen wir die Woche als eine Woche der offenen Arme. Wie der Vater, der seinen verlorenen Sohn mit offenen Armen wieder aufnimmt, der Hirte, der sein verlorenes Schaf sucht und sich freut, wenn er es wiederfindet, so lassen Sie uns nachdenken: Gibt es in unserem Leben einen Menschen, der vielleicht darauf wartet, ein gutes Wort von uns zu hören, bei dem wir uns nach einem Streit nicht mehr gemeldet haben, eine Situation, die wir bereinigen könnten, einfach weil es uns und unserem Gegenüber gut tun würde? Lassen Sie uns mit offenen Armen durch diese Woche gehen und unsere Mitmenschen liebevoll annehmen und uns über die bestehenden Kontakte freuen, so wie sich Gott über jeden freut, der sich von ihm hat finden lassen.

Lassen Sie uns Schlussstriche ziehen unter das, was schief gegangen ist in unserem Leben.

Lassen Sie zu, dass uns alle Freiheit geschenkt wird, nach vorne zu sehen und uns nicht mehr von den Geistern der Vergangenheit quälen zu lassen.

Gott wir danken dir, dass wir alles vor dich bringen dürfen, was schief gelaufen ist in unserem Leben, was und belastet und bedrängt und dass Du uns Gnade, Vergebung und neues Leben schenkst. Denn du bist gekommen, um zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Amen.

Bekanntgabe des Wahlergebnisses gemäß § 22 Abs. 1 KGWO

Am vergangenen Sonntag war es dann soweit: Es wurde der neue Kirchenvorstand gewählt, und das mit einer Wahlbeteiligung von 24%. Der noch amtierende Kirchenvorstand der ev. Kirchengemeinde Wersau hat dann in seiner Sitzung vom 15.6.2021 folgendes Wahlergebnis festgestellt, gewählt sind:

Marie Benninghoven

Georg Dreher

Volker Dyziek

Marlies Eckert-Ziem

Dieter Höhner

Sonja Maurer

Sandra Reingardt

Das Wahlprotokoll und das endgültige Wahlergebnis werden zwei Wochen vom 18.6. – 2.7.2021 im Gemeindebüro öffentlich ausgelegt und können dort nach Terminvereinbarung eingesehen werden. Begründete Einsprüche gegen das Wahlergebnis können von jedem wahlberechtigten Gemeindemitglied innerhalb einer Woche bis spätestens 25.6.2021 schriftlich beim Kirchenvorstand erhoben werden. Der Einspruch kann nur auf Mängel der Aufstellung des Wahlvorschlags oder des Wahlverfahrens oder auf Einwendung gegen die Wählbarkeit einer gewählten Kandidatin oder eines gewählten Kandidaten gestützt werden.

Herzlichen Glückwunsch an alle neuen Mitglieder des Kirchenvorstands und vielen Dank an den Wahlvorstand und an alle Wählerinnen und Wähler!

Am Sonntag ist Kirchenvorstandswahl!

Am Sonntag, dem 13. Juni wollen wir zunächst wieder gemeinsam Gottesdienst in unserem Gemeindehaus-Garten feiern. Beginn ist um 10h. Wenn Sie möchten, dann können Sie sich vorher im Gemeindebüro für den Gottesdienst anmelden (sprechen Sie auf Band oder schreiben Sie eine Mail), dann reservieren wir für Sie schon einen Platz und Sie müssen sich nicht mehr anstellen, um sich in die Anmeldeliste einzutragen. Da unser Garten am Vormittag kaum Schatten bietet: Nehmen Sie sich doch einen Schirm als Sonnenschutz mit.

Wir freuen uns, wenn Sie kommen und – falls Sie es noch nicht per Brief oder online getan haben – nach dem Gottesdienst den neuen Kirchenvorstand wählen. Es sind von 11h – 17.30h Corona-konform auf dem Gelände Wahlkabinen aufgestellt, und wir freuen uns über ihre Stimme. Bei Fragen können Sie sich gern an den jetzigen Kirchenvorstand wenden! Bei Regen muss der Gottesdienst leider ausfallen – die Wahl findet natürlich trotzdem statt.

Vergabe von landwirtschftlichen Pachtflächen

Die Ev. Kirchengemeinde Wersau beabsichtigt die Neuvergabe von landwirtschaftlichen Pachtflächen (siehe Grundstücksliste).

Die Pachtdauer beträgt 12 Jahre ab dem 11.11.2021

Eine Änderung der landwirtschaftlichen Kulturart darf nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der Verpächterin vorgenommen werden. Gleiches gilt für die Entfernung von Humusboden, Bäumen und Sträuchern oder sonstigen Anpflanzungen. Die Zustimmung zur Errichtung von Gebäuden oder andere bauliche Anlagen darf die Verpächterin insbesondere dann verweigern, wenn das Baurecht die Errichtung nicht zulässt. Entsprechende Absicht sollte der Bewerber bereits in der Bewerbung mitteilen.

Hinweise zum Vergabeverfahren:

Die Vergabe erfolgt nach öffentlicher Ausschreibung im Zuge der Abwägung von Bewertungskriterien durch Zuschlag an den bestbewerteten Bewerber. Nach Annahme des Zuschlags wird ein Landpachtvertrag nach dem gesamtkirchlichen Muster der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) abgeschlossen.

Bewertungskriterien sind:

  • ordnungsgemäße Bewirtschaftung
  • regionale Herkunft des Bewerbers
  • Kirchenzugehörigkeit
  • Pachtpreis
  • soziale Aspekte

Bewerbungen, bei denen die Mindestpachtforderung unterschritten oder eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung nicht ersichtlich ist, werden grundsätzlich ausgeschlossen!

Personen- oder betriebsbezogene Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung in Angelegenheiten dieses Vergabeverfahrens bei der Ev. Kirchengemeinde Wersau und deren Aufsichtsbehörden verwendet.

Die Bewerbungs- und Vergabeunterlagen liegen in der Zeit vom 18.05.2021 bis 18.06.2021 zur Einsicht aus. Dort sind auch weitere Informationen und Auskünfte zum Vergabeverfahren erhältlich. Da derzeit wegen Corona keine festen Bürozeiten sind, vereinbaren Sie bitte vorher telefonisch oder per Mail einen Termin.

Das Bewerbungsformular ist im Pfarrbüro erhältlich und wird auf Anfrage gern zugesandt.

Kontaktdaten:

Ev. Pfarramt Wersau

Jahnstraße 12

64395 Brensbach-Wersau

Kontaktperson: Marlies Eckert-Ziem, Pfarramtssekretärin

Tel. 06161-527, E-Mail: Kirchengemeinde.Wersau@ekhn.de

Wichtig:

Die Bewerbungsfrist läuft vom 18.05.2021 bis 18.06.2021. Diese Frist ist eine Ausschlussfrist und kann nicht verlängert werden. Es zählt der Eingangsstempel des Pfarrbüros. Ein Versäumen der Frist führt zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung.